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13
Nov

Laufen im Winter: Tipps für ein gesundes Training

Während das Training im Frühjahr und Sommer leicht von der Sohle geht – oder eben läuft – bleibt es im Winter meist bei guten Vorsätzen. Doch um für den 34. Neusser Sommernachtslauf am 11. Juni 2016 in Bestform zu sein, lohnt es auch in der kalten Jahreszeit, die Laufschuhe anzuziehen. Und mit unseren Tipps für das Laufen im Winter, steht der winterlichen Vorbereitung nichts mehr im Wege.

 

Gutes Aufwärmen ist wichtig

Verlängern Sie die übliche Aufwärmphase und starten nicht so schnell durch, wie Sie es im Sommer gewohnt sind. Andernfalls können Muskelzerrungen und Verspannungen auftreten. Dehnen Sie sich im Warmen und machen Sie z.B. 5 Minuten lang Laufschritte auf der Stelle.

Bei der Cooldown-Phase verhält es sich genau umgekehrt: Verkürzen Sie die Stretching- und Auslaufzeit und wechseln Sie schnell nach Drinnen, um verschwitzte Kleidung gegen trockene auszutauschen.

 

Die richtige Laufstrecke auswählen

Couple On Winter Run Through WoodlandGrundsätzlich empfiehlt es sich im Winter, nur bekannte Strecken zu wählen. Gerade bei schlechten Wetterbedingungen und Dunkelheit ist es wichtig, dass Sie die Strecke kennen und mögliche Gefahren einschätzen können. Bei Waldwegen besteht durch Blätter, Frost und Nässe eine hohe Rutschgefahr.

Neuschnee auf bekannten, ebenen Strecken ist kein Problem und bietet – bei vorsichtigem Laufen – eine gute Möglichkeit, den Gleichgewichtssinn zu stärken. Hierbei sollte aber unbedingt auf Schuhe mit tiefem Profil oder Stollen geachtet werden. Auf Straßen sollten Sie immer entgegen der Fahrtrichtung laufen, damit Autofahrer Sie frühzeitig erkennen. Hier bietet sich Kleidung mit Reflektoren, wie etwa Warnwesten oder reflektierende Bänder, ebenfalls an.

 

Laufkleidung ist das A und O

Als Faustregel gilt: Nicht zu warm anziehen und das „Zwiebel-Prinzip“ beachten. Ist man beim Laufen im Winter zu warm angezogen, kann sich der Körper stark erhitzen. Fröstelt man auf den ersten hundert Metern ein wenig, hat man das richtige Maß an Kleidung gewählt. Danach sollte sich der Körper erwärmen und angenehm warm bleiben.

Auch der Stoff der Kleidung ist wichtig. Am besten ist Laufbekleidung die eng am Körper liegt, die Temperatur reguliert, atmungsaktiv ist und die Bewegung nicht behindert. Hände und Kopf müssen besonders geschützt werden. Frieren wir an den Händen, frieren wir am ganzen Körper. Auch verlieren wir über den Kopf bis zu 40% unserer Körperwärme. Bei Temperaturen im Minusbereich also immer Mütze und Handschuhe anziehen.

 

Grundfitness bewahren

Beim Laufen im Winter geht es weniger darum neue Rekorde aufzustellen, als darum eine Grundfitness aufrecht zu erhalten. Wählen Sie daher ein konstantes, aber moderates Tempo. Durch zu hohe Belastung bei kalten Temperaturen, ist das Erkältungsrisiko stark erhöht. Nach dem Training ist es wichtig ausreichend Flüssigkeit aufzunehmen. Hier eignet sich warmer Tee und Brühe besonders gut.

Mit unseren Tipps sollte der winterlichen Vorbereitung nichts mehr im Wege stehen. Für ausreichend Motivation ist durch den Neusser Sommernachtslauf am 11. Juni 2016 auf jeden Fall gesorgt. Wer nächstes Jahr dabei sein möchte, kann sich hier für den SNL 2016 voranmelden.

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